Leckortung

Die Verfahren der Leckortung

Die Leckortung oder Dichtheitsprüfung des undichten Flachdachs erfolgt nach dem Funkenschlag-Verfahren.
Mithilfe elektrischer Spannung werden Lecks oder Beschädigungen punktgenau geortet.
Denn das innovative Siegel PRÜFDACH® ist der entscheidende Unterschied bei der marktüblichen Flachdach-Abdichtung. Zusätzlich sorgen ein spezieller Aufbau mit einem besonderen Vlies im Flachdach für extra Brandschutz und leichtere Leckortung.

Um wirklich sicherzugehen, ist eine sofortige Überprüfung - auch bei neuen Flachdächern - wichtig. Daher ist ein PRÜFDACH® -Check auch bei neu errichteten Flachdächern sinnvoll. Denn so können noch - bevor weitere Schichten wie Kies oder eine Begrünung aufgebracht werden - die Lecks entdeckt werden.


Ein Flachdach kann auch im Laufe der Jahre undicht werden. Auch hier sind mechanische Beanspruchungen, Verlegungsfehler oder Materialschwäche die Ursache. Gerade auch Anschlussbereiche sind kritische Stellen.

Der intelligente PRÜFDACH®-Dachaufabau

Bei neuen Flachdächern mit dem intelligenten Prüfdach-Dachaufbau wird das einzigartige PRÜFDACH®-Glasvlies, verlegt. Nach den Abdichtungsarbeiten kann auch ein neues Flachdach sofort überprüft werden. Die Prüfung wird unmittelbar nach Beendigung der Verlegungsarbeiten durchgeführt. Noch bevor Schichten wie Kies oder ein Gründach aufgetragen werden.

Funkenschlag-Verfahren

Wenn Ihr Flachdach alle Prüfungen bestanden hat und etwaige Mängel oder Beschädigungen behoben wurden, wird ihm das PRÜFDACH®-Dichtheitszertifikat ausgestellt.

Das Elektroimpuls-Verfahren:

Geht es um die Leckortung auf undichten Flachdächern mit verschiedenen Schichtaufbauten über der Dachhaut, funktioniert das Elektroimpuls-Verfahren sehr wirkungsvoll. PRÜFDACH® nutzt elektrischen Strom, um undichte Stellen im Dach zu orten. Diese Methode liefert bei optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis erstklassige Ergebnisse.

Wenn wir das Elektroimpuls-Verfahren anwenden, wird der Elektroimpulsgeber mit einer Ringleitung verbunden, die im Randbereich jener Fläche verlegt wird, die wir untersuchen. Sämtliche Schichten dieser Fläche müssen über der Dachabdichtung mit Wasser satt durchtränkt sein. Durch den Gleichstromimpuls von 40 Volt entsteht ein Potenzial auf der leitfähigen Fläche; wir messen dann die Unterschiede im Potenzial mithilfe eines Spezialmessgeräts. So können wir feststellen, über welchen Weg der Strom zur defekten Stelle gelangt, und das Leck präzise ermitteln.

PRÜFDACH® hat nicht nur die erforderlichen Geräte, um diese Methode anzuwenden, das PRÜFDACH®-Team hat vor allem das Know-how und die langjährige Erfahrung, die es braucht, um das Elektroimpuls-Verfahren erfolgreich einzusetzen.

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Wir finden heute noch gemeinsam einen Termin zur Prüfung Ihres undichten Flachdachs.

Rauchgas-Verfahren

Hat Ihr Flachdach keine zusätzlichen Schichten über der Dachhaut, setzt PRÜFDACH® zur Leckortung das Rauchgas-Verfahren als unterstützende Messtechnik ein. Das liefert es zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sehr schnell und zuverlässig sichtbare Prüfergebnisse. Voraussetzung für diese Methode ist aber, dass eine dichte Dampfsperre vorhanden ist. Speziell bei der Untersuchung von Folienabdichtungen, aufgehenden Bauteilen und in Anschlussbereichen ist das Rauchgas-Verfahren eine wirkungsvolle Methode.

Das Rauchgas-Verfahren macht Lecks am undichten Flachdach sichtbar. Dazu leiten wir mithilfe von Hochleistungsturbinen ein Rauchgasgemisch unter die Abdichtung in die Dämmschicht des Daches ein. Innerhalb der Dachkonstruktion verbreitet sich dieses Rauchgas in nur wenigen Sekunden. An jenen Stellen, die undicht sind, Risse oder offene Nähte aufweisen, tritt der Rauch aus - und PRÜFDACH® stellt so punktgenau fest, wo Lecks oder undichte Stellen sind.

Das von uns eingesetzte Rauchgas-Gemisch stellt übrigens keinerlei Risiko für die Gesundheit dar. Nach den gängigen EU-Kriterien wird dieses Gemisch aus mehrwertigen Alkoholen und Wasser als für Menschen und Umwelt ungefährlich eingestuft.

Bevor Sie also über zeit- und kostenintensive Sanierungen oder Reparaturen an Ihrem undichten Flachdach nachdenken, sollten Sie Ihr Dach mithilfe des Rauchgas-Verfahrens von PRÜFDACH® untersuchen lassen, um den Reparaturaufwand möglichst gering halten zu können.

TRACER-GAS-VERFAHREN

Das Tracer-Gas-Verfahren kommt dort zur Anwendung, wo andere Prüfungsmethoden an ihre Grenzen stoßen, zum Beispiel bei elektrisch leitenden Abdichtungen, technischen Aufbauten oder starken Aufbauten wie extensiver Begrünung.

Bei der Ortung mithilfe von Tracer-Gas kommt ein spezielles Gasgemisch aus Stickstoff und Wasserstoff zum Einsatz. Durch Überdruck wird es unter die Abdichtung eingeleitet und verteilt sich im Dach. Eine dichte Dampfsperre ist natürlich die Voraussetzung dafür, dass dieses Verfahren angewendet werden kann.

Das Tracer-Gas besitzt eine geringere Dichte als Luft und diffundiert deswegen nach oben. Tritt es durch das Leck im Dach aus, können wir mithilfe eines Gasdetektors sogar geringste Konzentrationen im einstelligen ppm-Bereich nachweisen. Auf diese Weise können wir auch kleinste Undichtigkeiten punktgenau orten.

Thermografie-Verfahren

Die Thermografie spürt Wärmebrücken auf. Denn sie sind Anzeichen für Undichtheiten in der äußeren Gebäudehülle oder eine nicht funktionierende Bauphysik des Gebäudes - oder beides. Diese Methode eignet sich im Baubereich nicht nur für die Begutachtung von Flachdächern, sondern auch von Fenstern, Fassaden und sämtlichen Übergangsbereichen zwischen unterschiedlichen Bauteilen.

Mit dem Thermografie-Verfahren misst PRÜFDACH® mit einer an einer Drohne montierten Wärmebildkamera die Intensität der Infrarotstrahlung, die für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Mithilfe der Auswerteelektronik entsteht aus einer Vielzahl von Messungen ein Bild in Falschfarben. Damit erkennen wir gut, an welchen Stellen das Gebäude stärker Wärme abgibt als an anderen. Sie sind Anzeichen für Undichtheiten. Diese Stellen prüfen wir nun mit dem für die Situation jeweils besonders geeigneten Prüfverfahren.